• 10. - 13. November 2022
  • Messe Wien

10.10.2022

Baurettungsgasse: Der Treffpunkt für nachhaltiges Bauen und Sanieren

Die Baurettungsgasse bietet Besuchern der „Bauen+Wohnen" Wien wertvolle Tipps und Tricks, zu allen Themen rund ums Bauen. Experten stehen Ihnen Rede und Antwort, egal, ob es hierbei um geeignete Materialien, gestalterische Lösungen oder um energiesparendes Bauen geht.

Text von Lilian Amina Derndler, BA, Content Management

Welche Inhalte Sie in der Baurettungsgasse erwarten dürfen, erfahren Sie im Interview.

RX Austria & Germany: Was dürfen sich die Besucher der Baurettungsgasse genau erwarten?
Heinrich Schuller: Die BAURETTUNGSGASSE ist einzigartig, weil nur hier unabhängige Expertenberatung durch Energieplaner und Architekten, innovative nachhaltige Produkte präsentiert werden und kompetente Unternehmen ihre Hilfe anbieten.

Die Baurettungsgasse besteht das fünfte Jahr in Folge. Warum finden Sie es in der jetzigen Situation gerade so wichtig auf der Premiere der „Bauen+Wohnen” Wien auszustellen?
Die BAURETTUNGSGASSE ist deshalb ein langjähriges Erfolgsmodell, weil hier von den teilnehmenden Fachleuten, Herstellern und Unternehmen gemeinsam nach den ökologischsten und damit klimafreundlichsten Lösungen für Bauen und Sanieren gesucht wird. Die „Bauen+Wohnen” Wien bietet das ideale Format, um die erste funktionierende Rettungsgasse für den Bau zu bilden.

Worum handelt es sich bei dem Blue-Ticket?
Zahlreiche junge Startups haben nicht die Ressourcen, um einen eigenen Messeauftritt zu organisieren. Umgekehrt wollen viele Menschen nachhaltige Ideen fördern. Die BAURETTUNGSGASSE bringt die beiden zusammen. Wir verzichten mit dem BLUE TICKET auf unseren Gewinn, wenn sich ein Sponsor findet, die einem innovativen Startup die Teilnahme ermöglicht.

Können Sie uns von einem Erfolg erzählen, der sich auf der Baurettungsgasse zugetragen hat? Ein schwieriger Fall, bei dem Klarheit geschaffen wurde?
Symptomatisch für die einzigartige Qualität der BAURETTUNGSGASSE ist, dass Besucher an sieben Themenstationen übersichtlich Hilfe bekommen. Im Bereich ARCHITEKTUR bespricht man die möglichen gestalterischen Lösungen. In den Bereichen HOLZ und BAUEN findet man geeignete Baumaterialien und Bauunternehmen. In den Bereichen ENERGIE und TECHNIK erfährt man, worauf es energetisch ankommt, und findet im Idealfall einen guten Installations-Partner. In den Bereichen INNOVATION und GESUNDHEIT geht es um innovative Neuheiten bzw. die gesundheitlichen Auswirkungen verschiedener Materialien.

Welche sind die typischen Schwierigkeiten, mit den Besucher zur Baurettungsgasse kommen?
Ein klassisches Problem für Messebesucher ist die Komplexität der Themen und die Vielzahl an Anbietern. Universallösungen gibt es jedoch nicht. Wie hängen Bauweise, Raumklima, Nachhaltigkeit und Energieeffizienz zusammen? Wie beeinflussen Bodenbeläge, Wandfarben, Fenstergröße und Heizung die Behaglichkeit und worauf kommt es dabei? Die Erleichterung ist groß, wenn die Fachleute der BAURETTUNGSGASSE ernsthaft und auf Augenhöhe zuhören, aufklären, beraten und vermitteln statt zu verkaufen.

Wo liegen die größten Gefahrenfelder im Bauprozess?
Man muss nicht das Wort Pfusch den Mund nehmen, um zu wissen, dass unprofessionelle Planung, fehlende detaillierte Ausschreibung, mangelnde Vertragsgestaltung und nicht vorhandene unabhängige Baukontrolle ein Bauvorhaben zur Katastrophe machen können. Deshalb sind wir der Meinung, dass die Kunden vor Pfuschern gerettet werden müssen, die seriöse Bauwirtschaft vor unlauterer Konkurrenz und die Architektur vor mangelnder Qualität. Deshalb BAURETTUNGSGASSE.

Welchen Tipp haben Sie persönlich an angehende Häuslbauer?
Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile. Dieses Motto sagt, dass Einzellösungen ohne Betrachtung des gesamten Systems Haus meist wenig effizient sind. Die Teilnehmer der BAURETTUNGSGASSE versuchen in der Zusammenschau der Kompetenzen bessere Ergebnisse zu finden. Wer heute ein Gebäude errichten oder umbauen möchte, sollte sich also genau ansehen, wem er inhaltlich und ökonomisch vertraut. Es gilt daher immer noch „Was nichts kostet, ist erfahrungsgemäß auch nichts wert.“