• 10. - 13. November 2022
  • Messe Wien

Sonderschau „Autark.me" der „Bauen+Wohnen" Wien

Wie kann man sich darauf vorbereiten, wenn der Strom unerwartet länger ausfällt – mehrere Tage oder gar Wochen? Welche Möglichkeiten gibt es, langfristig nicht mehr von rapide ansteigenden Strompreisen abhängig zu sein? Strom, Wärme und Gas aus erneuerbaren Energien zu erzeugen – Wunschdenken oder reale Möglichkeit? 

Antworten auf diese und viele andere Fragen erhalten Besucher der Sonderschau „Autark.me“ bei der Premiere der „Bauen+Wohnen" Wien vom 10. bis 13. November 2022 in der Messe Wien. Diese Premiere ist im Herbst die einzige Großveranstaltung für den Bau-, Energie- sowie Wohn- und Einrichtungssektor in Ost-Österreich. Im Fokus der vier Messetage: die aktuell brennendsten Themen Energiesparen, Erneuerbare Energien sowie Blackout.

Blackoutvorsorge und Autarkie sind untrennbar miteinander verbunden. Die Möglichkeit, sich in einer Krisensituation autark zu versorgen, ist für Ing. Mag. Thomas Gernbauer, den Organisator der Sonderschau „Autark.me", von größter Bedeutung:  „Es sollte sich jeder darauf vorbereiten, sich mindestens 10 bis 14 Tage selbst versorgen zu können.“ Präsentiert werden nicht nur Lösungen für Einfamilienhäuser, sondern auch viele innovative Ideen für Stadtwohnungen, deren Bewohner sich gegen die Folgen eines Blackouts im Allgemeinen schlechter schützen können.  

(c) RX Austria & Germany

Was dürfen Besucher auf der Sonderschau der „Bauen+Wohnen“ Wien erwarten?

„Rundum-Betreuung zum Thema autarkes Leben. Wir haben Experten engagiert, die unsere Interessenten ausführlich beraten werden, darunter auch eine Rechtsanwaltskanzlei mit Spezialwissen zu Erneuerbaren Energiegemeinschaften," erklärt Gernbauer, „und wir bieten weiters eine Jobbörse für Menschen, die in diesem spannenden Feld ihre Zukunft sehen.” Darüber hinaus wird es in der Sonderschau „Autark.me" einen Vortragsbereich zu relevanten Themen geben.

Themen der Sonderschau

Allen, die sich umfassend zu dem Thema Autarkie und den Innovationen auf diesem Gebiet informieren wollen, bietet die „Bauen+Wohnen” Wien die perfekte Plattform: Die Besucher der Sonderschau „Autark.me" erfahren, wie sie aus Donauwasser einwandfreies Trinkwasser herstellen können oder was sie bei der Installation von Balkonkraftwerken beachten müssen. Ebenso wird Aquaponik vorgestellt - ein Verfahren, das die Aufzucht von Fischen und anderen Wassertieren mit der Kultivierung von Nutzpflanzen wie Gemüse koppelt. Außerdem wird es ein Gewinnspiel geben. Der Hauptpreis passend zum Motto von „Autark.me": ein Balkonkraftwerk.

Selbstversorgung in der Stadt

Über das Thema der unmittelbaren Vorbereitung auf einen Blackout hinaus bietet die „Bauen+Wohnen“ Wien mit der Firma Herbios Vertikalgärten für engagierte Stadtgärtner an, Menschen also, die Salat, Gemüse, Kräuter oder Beerenobst auf ihrem Balkon/ihrer Terrasse anbauen wollen. Positiver Nebeneffekt dieser Betätigung ist laut Manfred Peritsch, dem Geschäftsführer von Herbios Vertikalgarten GmbH: „In der kalten Jahreszeit profitieren die Pflanzen von der Abwärme der Gebäude, im Sommer kühlen sie die Außenräume und spenden wohltuenden Schatten. Mit der Möglichkeit einer automatisierten Bewässerung entsteht ein pflegeleichter Bio-Garten inklusive Sonnen- und Sichtschutz, kurz eine Wohlfühloase für 365 Tage im Jahr.”

 

Photovoltaik auf kleinstem Raum

Strom, der am Geländer des eigenen Balkons produziert wird, ist keine Zukunftsmusik. Die Firma DAS Energy hat sich auf PV-Anlagen für Altbau- und Denkmalschutz-Flächen oder Balkongeländer spezialisiert. „Auf unserem Stand gibt es die Standardmodule und Balkonkraftwerke zum Ansehen und Heben”, sagt Anna Vissing von DAS Energy. Die Besucher können sich also unmittelbar vor Ort davon überzeugen, dass diese PV-Module nur leichte 4,5 Kilo statt der rund 20 Kilo bei herkömmlichen Modellen auf die Waage bringen und aus diesem Grund auch auf bisher nicht nutzbaren Flächen mit geringer Traglast angebracht werden. Positiver Nebeneffekt: Die PV Anlagen werden in Wiener Neustadt gefertigt, damit braucht es keine langen Transportwege.

Rechtliche Grundlagen für Erneuerbare Energiegemeinschaften

Wer seine Energieabhängigkeit von fremden Anbietern reduzieren möchte und selbst nicht die gesamte benötigte Energie in seinem Haus erzeugen kann, findet in regionalen Erneuerbaren Energiegemeinschaften eine Lösung. Vor allem für Kommunen und Gewerbetreibende sind diese der entscheidende Schritt in Richtung Unabhängigkeit. Der große Vorteil dabei ist, dass die am Wochenende oder an arbeitsfreien Tagen erzeugte Energie von einem anderen Teilnehmer der Energiegemeinschaft effizient genutzt werden kann. „Erneuerbare Energiegemeinschaften sind der Game-Changer auf dem Weg zur besseren Nutzung von regionalen Energiequellen”, sagt Rechtsanwalt Mag. Peter Schöppl. „Mit EEG’s lässt sich die Effizienz von Photovoltaik-Anlagen deutlich steigern und zugleich können die Energieanbieter deutlich diversifiziert werden. Damit wird die Abhängigkeit von einzelnen Anbietern reduziert und somit werden auch Preisausschläge, wie sie derzeit gang und gäbe sind, verhindert. Erneuerbare Energiegemeinschaften schützen somit die eigene Geldbörse und die Umwelt,” so Schöppl, der in der Sonderausstellung „Autark.me" für Fragen und Beratung zum Thema Erneuerbare Energie und Energiegemeinschaften zur Verfügung steht. 

Highlights der „Bauen+Wohnen” Wien 2022

33 spannende Talks zu den Top-Themen der Branche

Das Bühnenprogramm der „Bauen+Wohnen“ Wien orientiert sich an den Trend-Themen des Jahres. Der Fokus liegt hier ganz klar auf innovativen Energie-Lösungen, nachhaltigen Heizungsalternativen, den Bau-Trends der Zukunft und den bedeutenden Themen Autarkie und Blackout-Vorsorge. Top-Speaker der Branche geben ihr Wissen direkt an die Besucher weiter.

Spannende Redner von Top-Unternehmen wie Austria Solar, Bauherrenhilfe, easyTherm GmbH, e-Marke, EMC-Austria, Siblik GmbH sowie Wohnwagon lassen die Messe zum Informations-Event werden. Der Eröffnungstalk am Donnerstag, in dem Strategien und Lösungen zum Schutz der Konsumenten diskutiert werden, steht unter dem Motto „Energie für alle. Strategien und Lösungen zum Schutz der Konsumenten “.

Außerdem spricht Österreichs bekanntester Bau-Sachverständiger und ATV-Star Günther Nussbaum („Pfusch am Bau") über langfristige Einsparpotenziale beim Hausbau trotz Energiekrise. 

Die ideale Chance für den Erstkontakt bietet das Architekten-Speed-Dating des Vereins IG-Architektur. Dabei beraten Top-Architekten zu Fragen betreffend Planen, Sanieren und Umbauen von Haus und Wohnung.

Bei der Baurettungsgasse bieten 20 Unternehmen ganzheitliche Beratungsgespräche an, die den gesamten Bauprozess abdecken und einen Schwerpunkt auf Nachhaltigkeit setzen.

In der Hornbach-Meisterschmiede können Besucher von umfassendem Projektwissen profitieren und in der Meister-Challenge ihre Qualifikationen im Wettkampf mit anderen unter Beweis stellen. 

Darüber hinaus stehen über 180 Aussteller für Information und Fachberatung aus den Bereichen Baustoffe, Elektrotechnik, Energie, Fenster/Türen/Böden, Fertiggaragen, Finanzierungsberatung, Gartenzäune/Tore, Gartengestaltung, Hausbau, Haushaltsgeräte, Heizsysteme/Kältetechnik, Küchen, Pool, Sicherheitssysteme, Tischler/Innenarchitektur sowie Wintergärten zur Verfügung.

Über RX

RX hat es sich zur Aufgabe gemacht, Business für Einzelpersonen, Communities und Organisationen zu schaffen. Durch die Kombination von Daten und digitalen Produkten macht RX 400 Veranstaltungen in 22 Ländern und 43 Branchen noch attraktiver. RX ist Teil von RELX, einem globalen Anbieter von informationsbasierten Analyse- und Entscheidungstools für professionelle und geschäftliche Kunden. www.rxglobal.com

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